We become what we think – Ein wunderbarer Gedanke

Hast Du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie sich dein Denken auf deinen Körper auswirkt? Wie Geist und Körper miteinander kommunizieren, miteinander verbunden sind? Für mich ist das ein unglaublich spannendes Gebiet und ich wachse jeden Tag daran das Zusammenspiel zwischen meinem Geist und Körper noch bewusster wahrzunehmen.

Sometimes the weight you need to lose isn’t on your body.

Unbekannt

Ich bin von Natur aus jemand, der Dinge gerne ganzheitlich betrachtet und finde, dass man sehr gut Redensarten aus dem Volksmund auf den Körper und die Psyche übertragen kann. Wenn ich z. B Kopfschmerzen habe, frage ich mich, wer oder was mir denn gerade im Kopf Unruhe stiftet. Wo der Druck herkommt, der da von innen gegen meine Schädeldecke poltert. Bei welchem Gedanken, welchem Gefühl oder welcher Situation dreht sich mir förmlich der Magen um, gehe ich in die Luft oder platzt mir der Kragen?

Das, was wir denken und fühlen, transportieren wir auch nach außen.

„Ich kann das nicht mehr (er)tragen“ ist z. B ein Satz, der häufig mit Rückenschmerzen oder Schulterbeschwerden einhergeht. Emotionaler Ballast oder (alte) negative Glaubensansätze, die durch den Körper z. B in Form von Schmerzen, Schwere oder Trägheit Ausdruck finden. Der Körper spiegelt ungefiltert und knallhart. Starke Emotionen wie Sorgen, Ängste, Wut und Unsicherheiten bekommen wir dann als körperliche Baustellen aufgezeigt. Kern- und Wendepunkt liegt hier nicht nur in der Symptombehandlung, sondern vor allem in der Ursachenforschung. Unsere Psyche hat einen mächtigen und oft unterschätzten Einfluss auf unser gesamtes Wohlbefinden. Unsere Lebenseinstellung und innere Haltung genauer unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich daher besonders!


We are shaped by our thoughts. We become what we think.

Buddha

Um zu heilen, müssen wir wirklich bereit sein, all den emotionalen Müll, der auf unseren Schultern liegt, anzuschauen. Bereit sein, wirklich mit uns zu arbeiten. Das ist nicht immer einfach oder leicht, denn sehr wahrscheinlich hast Du einen guten Grund gehabt, all den emotionalen Müll so lange liegen zu lassen und nicht wegzuräumen. Meistens sind es traumatische Erlebnisse oder Augenblicke, die wir zum Zeitpunkt des Geschehens noch nicht bereit waren zu verarbeiten. Und das ist auch OK. Das ist ein natürliches Verhalten unserer Seele, ein Schutzmechanismus. Aber mit der Zeit wirst Du wahrscheinlich gemerkt haben, dass sich einfach viel zu viel angesammelt hat und Du das „Zeug“ auf deinen Schultern einfach nicht mehr (er)tragen kannst oder willst. Und ich bin mir sicher, dieser Zeitpunkt kommt bei uns allen irgendwann.

Du musst das nicht alleine schaffen!

An diesem Punkt einmal angekommen, ist Überforderung oder Lähmung häufig das größte Hindernis um ins Handeln zu kommen. Neben dem Rat, dass Du dir in diesem Fall gerne therapeutische Unterstützung gönnen solltest, wünsche ich Dir, dass Du dich und deine eigene innere Haltung besonders achtsam erforschst. Und damit meine ich vor allem deine Haltung Dir selbst gegenüber.

Werde Dir bewusst, wie Du mit dir selbst umgehst.

Schule deine Achtsamkeit und schau‘ Dir deinen ganzen Kram aufmerksam an. Welche Situationen, Menschen oder Verhalten belasten dich, rauben Kraft und/oder machen dich krank? Höre nach innen und nimm‘ deine inneren Dialoge wahr. Ist die innere Stimme in deinem Kopf gut oder böse? Streng oder liebevoll? Hart oder sanft? Gemein oder herzlich? Kannst Du Parallelen zwischen Geist und Körper erkennen? Was möchte Dir dein Körper mitteilen? Komm‘ mit Dir selbst in Verbindung und sei unfassbar stolz auf Dich, dass Du so mutig bist, all das anzuschauen und zu transformieren!

Von wunderbaren Gedanken

Du wirst lachen, aber während ich das schreibe muss ich an Disney’s „Peter Pan“ und die verlorenen Kinder denken. Frag‘ mich nicht warum, aber erinnerst Du dich daran, was sie nach Nimmerland fliegen lässt? Abgesehen, von ein bisschen Feenstaub, benötigen alle Kinder einen „wunderbaren Gedanken“. Und genau dieser wunderbare Gedanke löst letztlich ihre Füße vom Boden, befreit sie von den Gesetzen der Schwerkraft, lässt sie leicht und frei durch die Luft ziehen. Freude, Spaß, Leichtigkeit empfinden. Klingt das nicht herrlich?

Würde es nicht unglaublich gut tun, wenn wir uns daran orientieren würden? Uns voll und ganz auf unseren „wunderbaren Gedanken“ konzentrieren? Ballast in Schwerelosigkeit verwandeln? Was nährt Dich? Was gibt Dir Kraft? Welcher wunderbare Gedanke lässt Dich schweben? Lässt deinen Magen entkrampfen, den Kloß im Hals verschwinden, deine Schultern entspannen, dein Herz leicht werden?

Und jetzt überleg doch mal, wie traurig es wäre, wenn Du zulassen würdest, dass Dich all dein alter, ungelöster Krempel am Boden halten würde…Ziemlich doof, nicht?

Wenn wir nicht daran glauben, dass für uns alles möglich ist, wird es das auch nie sein. Lenk‘ deinen Fokus auf das, was Dich nährt, Dir gut tut, auf deinen wunderbaren Gedanken und lass‘ dein altes Zeug getrost zurück!

Erlaube Dir von innen nach außen zu heilen.

Alles Liebe,

Kristin

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